„Nesawissimaja gaseta“:
Pentagon zu Waffenanwendung gegen Hacker im Ausland bereit
Das Pentagon
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11:14 17/11/2011
MOSKAU, 17. November (RIA Novosti).
Das Pentagon ist bereit, auf Handlungen anderer Länder im Cyberraum, die
Interessen der USA und ihrer Verbündeten beeinträchtigen, mit
Waffengewalt zu antworten. Das geht aus dem neuesten Bericht des
US-Verteidigungsamtes zu diesem Thema hervor, berichtet die
„Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.
„Auf diese Weise begründet das Pentagon die Notwendigkeit einer
gesetzlichen Basis für den sogenannten Cyber-Krieg und für die
Bereitstellung von Mitteln für die zu diesem Zweck gebildeten
Strukturen“, schreibt das Blatt.
„In diesem Jahr haben das Pentagon und andere bewaffnete Strukturen eine
Reihe von Dokumenten verfasst, in denen auf das Streben anderer Staaten
verwiesen wurde, in die Computernetze von Regierungsorganen und
Industriegesellschaften der USA einzudringen. Darin suchen die Ausländer
nach Staats- und Militärgeheimnissen sowie nach Daten aus dem
Produktionsbereich. Und den Verdächtigen werden am häufigsten China und
Russland genannt. Unter anderem wird festgestellt, dass Estland, ein
Verbündeter der USA in der Nato, Cyberattacken von Russland aus
ausgesetzt wurde, wie dies während des fünftägigen Krieges im August
2008 in Transkaukasien der Fall war.“
„Wir behalten uns das Recht vor, alle notwendigen Varianten - in der
Diplomatie und im Informationsbereich sowie militärische und
wirtschaftliche - zum Schutz unseres Landes, unserer Verbündeter und
Partner sowie unserer Interessen anzuwenden“, heißt es in dem
12-seitigen Dokument.
Das US-Verteidigungsamt schätzt den von den Hackern verursachten Schaden
für die US-Militärindustrie auf eine Billion Dollar.
„Zugleich stellt es sich heraus, dass die Amerikaner selbst bereits ein
Potential für Cyberattacken geschaffen haben und dieses beharrlich
entwickeln“, stellt die Zeitung fest. „So ist im Bestand des
Strategischen Kommandos der USA seit Juni 2009 ein Cyberkommando als ein
Bestandteil davon vorgesehen. Unter Leitung dieses Kommandos sind dem
Vernehmen nach bis zu 1000 Hacker tätig.“
Eine auf Erlass von US-Präsident Barack Obama im Juni 2011 verfasste
gesetzliche Grundlage für das Handeln des Militärkommandos bei
Cyberattacken gewährt dem Pentagon das Recht, präventive
Cyberoperationen auf fremdem Territorium zu führen, schreibt die
Zeitung.
Bemerkungen:
Diese Information muß man im Zusammenhang mit den vorherigen Seiten
lesen. So finden sie hier eine Begründung für derartige Handlungen. So,
der Schaden von 1 Billion Dollar, oder ein sechszehntel der
Staatsverschuldung im Jahre 2012.
Die Reaktion sind somit durch das amerikanische Gesetzt gedeckt.