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System zur Diensthandy-Überwachung am Arbeitsplatz in Russland entwickel

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Sputniknews; Moskau

Die Abwehr in der Wirtschaft
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System zur Diensthandy-Überwachung am Arbeitsplatz in Russland entwickelt

Das russische Unternehmen InfoWatch von Natalja Kasperskaja hat ein Programm entwickelt, welches Arbeitgebern das Abhorchen von Handygesprächen ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz ermöglichen wird, wie die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch unter Berufung auf Quellen in russischen IT-Unternehmen und Mobilfunkbetreibern schreibt.


Laut dem Generaldirektor der Firma Zecurion, Alexej Rajewski handelt es sich um eine Art Anlage zur Stärkung des Mobilfunksignals, die auf dem Gebiet des Auftraggebers installiert werden und sich an den Mobilfunkbetreiber anschließen soll. Die stimmliche Kommunikation soll dann abgefangen, mittels Spracherkennungssysteme übersetzt und anschließend nach Schlüsselworten bezüglich vertraulicher Informationen analysiert werden. Damit soll gegen das Durchsickern vertraulicher Informationen gekämpft werden.

 
Die Entwicklung eines Prototyps dieses Systems wurde auch von Kasperskaja bestätigt. Ihr zufolge tritt eine Fremdfirma als Hersteller der Anlage auf. Der Name der Firma wurde nicht genannt.
„Das im Unternehmen installierte Gerät soll ins Hauptnetz des Mobilfunkbetreibers integriert werden, damit es eine vertraute Basisstation des Mobilfunkbetreibers wird. Danach wird sie die stimmliche Kommunikation von Handys abfangen, die sich in ihrer Reichweite befinden“, so Kasperskaja.
„Den Auftraggebern wird empfohlen, das Gerät zur selektiven Kontrolle nur für Dienst- Sim-Karten zu nutzen“, sagte Kasperskaja. In diesem Fall werden Anrufe von privaten Sim-Karten der Mitarbeiter, Kunden oder Partner der Firma, die ins Büro kommen, nicht bearbeitet und auf Standard-Stationen der Mobilfunkbetreiber weitergeleitet, so Kasperskaja.


InfoWatch wartet nun das Gutachten der zuständigen Behörden ab, ob diese Lösung nicht als Sondermittel für einen nichtöffentlichen Zugang gewertet werde. Eine Lizenz zur nichtöffentlichen Aufnahme von Informationen kann nur vom Inlandsgeheimdienst FSB ausgestellt werden. Zudem steht noch die Zertifizierung durch die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor aus sowie eine Vereinbarung mit dem Mobilfunkbetreiber über die Nutzung von GSM-Frequenzen. „Das ist alles, was zum rechtlich legitimen Verkauf dieser Anlagen notwendig ist“, sagte Kasperskaja.


Rajewski zufolge stimmt die Entwicklung von InfoWatch nicht mit dem Artikel 23 der russischen Verfassung überein, der das Recht auf Unantastbarkeit der Privatsphäre und Geheimnis von Telefongesprächen garantiert. Zugleich sicherte Kasperskaja zu, dass die Entwicklung von InfoWatch letzteres nicht verletze. „Der gesamte stimmliche Verkehr, der in Text umstrukturiert wurde, wird automatisch von einer Maschine ohne menschliche Teilnahme und ohne Einblick in die Gesprächsinhalte von Dritten analysiert“, so Kasperskaja.


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