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Amplituden-Frequenz-Zeitspektrum

Amplituden-Frequenz-Zeitspektrum Teil 1

Amplituden-Frequenz-Zeitspektrum Teil 2


weitere Ausführungen zu Reichweiten

 
Autor : Old Gocs;
Erweiterte Fassung zur 1. Ausgabe   Mai 2012

Die Abstrahlung und Induktion

Diese elektromagnetischen Signale haben einen dualen Charakter.
Sie breiten sich einmal aus elektromagnetischer Welle aus, die durch ein Frequenzspektrum repräsentiert wurde, und gleichzeitig breitet sie sich über die elektrischen Leiter des Systems aus.
Sie haben also diese Signale in Form einer
- elektromagnetischen Abstrahlung
induzierten Signalen auf den metallischen Leitungssystem, von der Stromversorgung bis hin zu allen peripheren Geräten.
Ein Nachweise dieser Signale ist mittels entsprechender Messgeräte möglich. Die Einen nehmen die elektromagnetischen Abstrahlung auf, die Anderen mittels entsprechende Systeme zu Aufnahme induzierter Signale auf den leitungsgebundenen Systemen. Unter leitungsgebundenen Systemen ist zu verstehen, die Durchleitung des Stromes durch einen metallischen Leiter.
Die Aussage, Glasfaserkabel können keine induzierten Signale aufnehmen, trifft nur auf das physikalische Kabel zu. Die Schnittstellen - Glasfaserkabel - optoelektronische Koppler sind sowohl Quelle als auch Empfänger induzierter Signale, die über die entsprechenden Leiter fortgeführt werden.
Ein metallischer Leiter kann auf einer Glasfaserleitung keine Signale induzieren. Dazu im Gegensatz stehen Koaxialkabel, wie sie in lokalen Netzwerken verwandt werden. Diese Koaxialkabel können induzierte Signale aufnehmen und weiter verbreiten, gleichzeitig sind sie auch Quelle eigener Induktion.
Diese induzierten Signale gelangen zum Einen über die Stromversorgung in das Netz und zum Anderen die angeschlossenen Leitungen, wie Datenein- und ausgänge sowie über die Kopplung an das Internet oder andere Übertragungsnetzwerke. Und es gibt noch eine dritte Art, die sich aus der Kopplung von parallel laufenden Leitungen ergibt. Je kleiner der Abstand des informationsführenden Kabels zu anderen metallischen Leitern ist umso größer ist der Grad der Kopplung. Gleichzeitig gilt, je länger die informationsführenden Kaben und anderen metallischen Leiter, parallel verlaufen, auch hier gilt, umso höher ist der Grad der Kopplung. Bei Kreuzungen von Kabeln im rechten Winkel hat die Größe der Induktion ein Minimum. Doch damit nicht genug. Die Stahlbaukonstruktion in der sie ihre moderne Informationsverarbeitungstechnik betreiben ist ein metallischer Leiter und damit eine "fast" ideale Antenne um ihre Signale auszubreiten. Die magnetische Induktion ist gekennzeichnet durch ein Nahfeld, in dem die Wirkung messbar ist.
Gegenüber dem magnetischen Feld, hat die elektromagnetische Abstrahlung ( Emission ) eine Fernwirkung. Da es in seiner Wirkung dem eines elektromagnetischen Feldes entspricht, entfaltet es ein Feld hochfrequenter Schwingungen.
Dieses hochfrequente Feld wirkt gleichermaßen auf alle metallischen Leiter und entfaltet auch auf diesen eine elektromagnetische Emission.
Befinden sich ihre Quellen der elektromagnetischen Emission in einem Gebäude mit Stahlträgern oder anderen metallischen Konstruktionen, unterschiedlichster Zweckverwendung, so emittieren auch diese ihre informationshaltigen Signale.

Die Problematik der elektromagnetischen Abstrahlung ist im Bereich der Informationstechnik nicht neu.

So wurden bereits in den sechziger Jahren des  vergangenen Jarhunderts Aktivitäten zu deren Nutzung festgestellt.

Wie aus heute veröffentlichten Informationen der  NSA hervorgeht, wurde eine Nachrichtenzentrale in Japan durch den Einsatz mittels von Yagi-Antennen aufgeklärt. ( Näheres finden sie unter TEMPEST ). Um derartige Abstrahlungen zu verhindern, wurde in den USA das TEMPEST - Programm ins Leben gerufen. Diese wurde später durch das COMSEC - Programm ergänzt.

In diesem Zusammenhang wurde bekannt, das bereits seit den 50-ziger Jahren entsprechende Bestimmungen in der Sowjetunion existierten.

Sie erkennen hieraus, welche Bedeutung die Problematik der Abstrahlung und Emission im Rahmen der Informationssicherheit hat. Dankenswerterweise hat die Eidgenössische Hochschule in der Schweiz zwei sehr anschauliche praktikable Nachweise hierfür erbracht. Profis, werden bei dieser Versuchanordnung schmunzeln, der Laie sollte dabei nachdenklicher werden.

Mit einem relativ geringen Aufwand, mit einer Antenne, einem Aufnahmegerät für die hochfrequenten Signale, einem Analysator sowie einem programmierten Gerät zu sichtbaren Darstellung der Zeichen, wurde dies realisiert.
Dabeio ist nicht so sehr die Funkfeldlänge zwischen der abstrahlenden kybernetischen Einheit von Interesse, als vielmehr die Tatsache der Darstellung der Zeichen.  Diese Darstellung erfolgt präzise. Bei ähnlichen Systemen wurden verwaschene Zeichen dargestellt, Dies ist ein Ausdruck für die sehr gut Qualität der realisierten Lösung.

Sie finden diesen Versuchsaufbau unter dieser Adresse.

Aber damit brauchen wir es nicht bewenden lassen, sondern als weiteres Beispiel möchten wir Ihnen die Problematik der Bildschirmwandler offerieren.Sie finden diese interessante Arbeit unter der folgenden Adresse.

Diese beiden Beispiel sollten für das Erste reichen, um Ihren Unglauben an die Kraft der Abstrahlung und Emission, doch etwas ins wanken zu bringen.