Homepage C-Security Cyberspace CSpionage CTerror  Gefährdung Kriminalität  Computer Kommunikation  Systeme Mensch Information Mobiltelephon Ramson Emission Schwachstellen
 Quanten Forschung Fachberichte Wirtschafte Technik Netzee Kryptologiee Geheimdienste kyb.Waffen Bildung Supercomp. Standorte I-Satelliten Diverses C-Politik  Verschlüsselung
Satelliten Komponenten umlaufende S. geostat. Sat. Kuiper Starlink OneWeb S K i f IRIS-2  weitere Länder mil. Aspekte Killersatelliten Fluch und Segen Spionagesatelliten
^

"Starlink" 
weitere Informationen
Satellitenbahn Ein Zug von StarLink - Satellien über der Schweiz
 Video von Youtube
Satelliten-umlaufbahn um der Erde, am Beispiel des Satelliten StarLink 2223
Bodenstationen
Technische Daten des Satellitensystems
Ein neues Millionen-Investment schießt die Bewertung des Unternehmens auf 61 Milliarden Euro
Satelliten-internet: Space X hat bereits 100.000 Starlink-Terminals ausgeliefert
StarLinks - Satelliten gefährden Raumfahrt
Beinahe-Kollisionen im All: China
wirft USA Verstöße gegen internationales Weltraumrecht vor
"Bewegen Sie es!" Musk sagt, dass seine "winzigen" Satelliten keine konkurrierenden Raumschiffe blockieren können"
Elon Musk verkauft schnelles Satelliteninternet um 500 Euro im Monat
Magnetischer Sturm ruiniert bis zu 40 SpaceX-Satelliten von 49
Nasa besorgt über SpaceX Satelittenprogramm
30.000-Satellitenplan von SpaceX-Gründer Musk stellt Gefahr für ISS dar – Nasa
Rückschlag für SpaceX
"Kritischer" Internet-Blackout für Elon Musks Starlink Satellite Company in England gemeldet
Hackerangriffe auf Satelliten & Co: Mythos vs. Realität
Starlink: Chinesische Forscher suchen Wege, um Musks Internet-Satelliten zu zerstören

Satelliteninternet: Hacker knackt erstmals Starklink-Terminal

Das Hacken von Starlink-Terminals hat begonnen

Funkmasten haben ausgedient Große Kommunikations-verluste
Starlink-Satelliten fallen an Frontlinien oft aus


Große Kommunikations-verluste Starlink-Satelliten fallen an Frontlinien oft aus

SpaceX beginnt mit dem Start der Starlink-Konstellation der zweiten Generation

SpaceX beginnt mit dem Start der Starlink-Konstellation der zweiten Generation
 
Geerdete Satelliten-Internet-Dienst möglicherweise Himmel zu SpaceX geöffnet.
Pentagon sagt, Russland versuche, die Starlink-Satellitenkommunikation in der Ukraine zu stören
SpaceX startete die Falcon 9 und brachte 23 Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn

Standard

Starlink: Chinesische Forscher suchen Wege, um Musks Internet-Satelliten zu zerstören

Starlink: Chinesische Forscher suchen Wege, um Musks Internet-Satelliten zu zerstören
Das Land sieht den Satelliteninternet-Dienst von SpaceX zunehmend als Bedrohung an


Eine SpaceX-Rakete hebt im Jänner 2021 in Florida ab, um Starlink-Satelliten ins All zu bringen.

Foto: AP/John Raoux
IT-Manager Elon Musk ist dieser Tage Dauergast in den Schlagzeilen. Denn die von ihm angestrebte Übernahme von Twitter entwickelt sich zunehmend zu einem Börsendrama, das sowohl dem Kurs von Twitter, als auch von Musks Autofirma Tesla geschadet hat. Auf der positiven Seite kann Musk verbuchen, dass die von seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX gelieferten Starlink-Stationen in der Ukraine eine wichtige Rolle dabei spielen, die Kommunikation von Offiziellen und ukrainischen Truppen zu unterstützen.

China ist der Dienst allerdings zunehmen ein Dorn im Auge. Das zeigt ein Paper von Forschern des Pekinger Instituts für Tracking und Telekommunikation, das zur Armee des Landes (PLA) gehört. Dieses war kürzlich im chinesischen Journal für moderne Verteidigungstechnologie veröffentlicht worden. Nachdem die South China Morning Post über die Arbeit berichtet hatte, ist es aus der Onlinedatenbank verschwunden. Der ehemalige US-Diplomat David Cowhig hat auf seinem Blog allerdings eine Übersetzung veröffentlicht.

Überwachung und Zerstörung
Die Wissenschaftler hatten darin plädiert, dass das Land stärker an Strategien für Krieg im All arbeiten und mehrere Möglichkeiten entwickeln müsse, um gegen Starlink vorzugehen, sollte sich dieses zu einem Problem für die nationale Sicherheit entwickeln. Man benötige ein Überwachungssystem mit bisher nicht erreichter Genauigkeit, das in der Lage sei, jeden einzelnen der Satelliten nachzuverfolgen. Außerdem müsse man Wege finden, um die Signale jedes Satelliten abzufangen, um potenzielle Bedrohungen zu identifizieren.

Dazu brauche es auch neue Methoden, um die Satelliten gegebenenfalls zu zerstören. Man verfüge zwar über Raketen, mit denen es möglich sei, solche Flugkörper in der Erdumlaufbahn zu zerstören. Diese gegen die relativ günstigen Starlink-Satelliten einzusetzen, sei jedoch zu teuer und würde eine große Menge an Trümmern in der Umlaufbahn erzeugen. Aktuell hat SpaceX rund 2.300 seiner Satelliten im niedrigen Erdorbit ausgebracht. Die Flotte soll in Zukunft aber auf bis zu 42.000 wachsen.

China blickt mit Argwohn auf Starlink
Nach eigenen Angaben verfügt China bereits über ein lasergestütztes System, das von der Erde aus Satelliten in der Umlaufbahn mit Millimetergenauigkeit verorten kann. Zudem wird an alternativen Methoden zur Beeinträchtigung oder Zerstörung von Satelliten auf Basis von Mikrowellen gearbeitet. Gleichzeitig entwickelt das Regime auch seinen eigenen Internet-Satellitendienst namens Xingwang ("Sternennetz").

Der Einsatz in der Ukraine hat die Skepsis chinesischer Offizieller gegenüber Starlink deutlich erhöhrt. Elon Musks Unternehmung ist ihnen aber schon länger ein Dorn im Auge. Im Vergangenen Jahr musste die chinesische Raumstation Tianhe zwei Mal ihren Kurs ändern, um nicht mit Starlink-Satelliten zu kollidieren. (gpi, 29.5.22)

https://www.derstandard.de/story/2000136123873/starlink-chinesische-forscher-suchen-wege-um-musks-internet-satelliten-zu


Anmerkung:

Aus den öffentliche Publikationen ist nicht bekannt, das "Starlink" Bodenstationen in China installiert hat. Somit fliegen die Satelliten über China und dem angrenzenden Russland ohne Steuerung und der Internetkommunikation. Diese ist erforderlich, da die Internetsignale von den Nutzern via Satellit an eine Bodenstation und in die umgekehrte Richtung gelangen.

Nur in den angrenzden Staaten könnten Bodenstationen errichtet worden seien. Diese könnten dann die Satelliten im Umkreis von ca. 600 .. 700 Km um die Bodenstation versorgen.
In den von der Grenze weiter abliegenden Gebieten ist dieser Dienst nicht mehr verfügbar.

Die Bodenstationen sind das Bindeglied zwischen der weltweiten Internetkommunikation auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Verbindung zum Satelliten.