Homepage C-Security Cyberspace CSpionage CTerror  Gefährdung Kriminalität  Computer Kommunikation  Systeme Mensch Information Mobiltelephon Ramson Emission Schwachstellen
 Quanten Forschung Fachberichte Wirtschafte Technik Netzee Kryptologiee Geheimdienste kyb.Waffen Bildung Supercomp. Standorte I-Satelliten Diverses C-Politik  Verschlüsselung
Satelliten Komponenten umlaufende S. geostat. Sat. Kuiper Starlink OneWeb S K i f IRIS-2  weitere Länder mil. Aspekte Killersatelliten Fluch und Segen Spionagesatelliten

Europäische Union


Europäische Union

EU-Staaten einigen sich auf
Notwendigkeit des Aufbaus einer eigenen Satelliten-konstellation

- Projekt -
EU beschließt eigenes Satellitensystem für sicheres Internet

IRIS -EU Aufbau eines eigenen Satellitenpro-grammes
IRIS Satettelltenprogram Rat der EU
Pressemitteilung 7. März 2023 10:22
EU will ein eigenes Satelliteninternet
starten, um mit Starlink zu konkurrieren
EU will ein eigenes Satelliteninternet
starten, um mit Starlink zu konkurrieren
 
 
 
 
 
 
 
 
 

EU beschließt eigenes Satellitensystem für sicheres Internet

EU beschließt eigenes Satellitensystem für sicheres Internet
Binnenmarktkommissar Breton feiert den "historischen" Schritt. Iris 2 soll 2,4 Milliarden Euro kosten und ab 2027 voll einsatzfähig sein
Was heißt "sicheres Internet" ?

EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sieht einen "historischen Schritt".

Brüssel – Die EU will mit einem Satellitenverbund sichere Kommunikation für Unternehmen und Bürger gewährleisten. Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedsstaaten einigten sich am Donnerstagabend auf den Aufbau einer sogenannten Satellitenkonstellation namens Iris 2 (Infrastructure for Resilience, Interconnection and Security by Satellites). Dafür sollen in den kommenden Jahren 2,4 Milliarden Euro aus dem EU-Budget kommen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

"Das ist historisch!", schrieb der zuständige EU-Kommissar Thierry Breton auf Twitter nach der Einigung. Die EU füge damit ihrer strategischen Weltrauminfrastruktur eine dritte Komponente hinzu – zum Satellitennavigationssystem Galileo und Kopernikus, welches zur Erdbeobachtung eingesetzt wird.

This is historic! 🛰️🇪🇺

After Galileo and Copernicus, we are adding a 3rd constellation to our EU portfolio of strategic space infrastructures.

Welcome to IRIS²

Europe's new “Infrastructure for Resilience, Interconnection & Security by Satellites”https://t.co/ytotrCBXbz

— Thierry Breton (@ThierryBreton) November 17, 2022
"Dieses Programm ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr strategischer Autonomie Europas", sagte die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler zu dem neuen Programm. Der Krieg in der Ukraine habe gezeigt, dass die EU bei der Satellitentelekommunikation bisher komplett von Drittstaaten oder privaten Unternehmen abhängig sei. "Das heute beschlossene Programm soll dies ändern", sagte Niebler.

Ab 2027 voll einsatzfähig
Iris soll vor allem die Widerstandsfähigkeit der EU-Systeme – auch zum Schutz von kritischer Infrastruktur wie Energienetzen oder der Gesundheitsversorgung – sowie den Zugang von Bürgern und Unternehmen zu schnellem Internet sichern. Es sollen nicht nur in Europa Funklöcher beim Highspeed-Internet gestopft werden, sondern die Anbindung soll auch in strategischen Regionen wie Afrika und der Arktis ermöglicht werden. Ab 2027 sollen die neuen Dienste voll einsatzfähig sein.

Die Einigung muss noch formell vom EU-Parlament und den Staaten bestätigt werden, das gilt jedoch als Formsache. (APA, 17.11.2022)

zur StartseiteEU beschließt eigenes Satellitensystem für sicheres Internet
Binnenmarktkommissar Breton feiert den "historischen" Schritt. Iris 2 soll 2,4 Milliarden Euro kosten und ab 2027 voll einsatzfähig sein

EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sieht einen "historischen Schritt".

Foto: EPA/THIERRY MONASSE
Brüssel – Die EU will mit einem Satellitenverbund sichere Kommunikation für Unternehmen und Bürger gewährleisten. Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedsstaaten einigten sich am Donnerstagabend auf den Aufbau einer sogenannten Satellitenkonstellation namens Iris 2 (Infrastructure for Resilience, Interconnection and Security by Satellites). Dafür sollen in den kommenden Jahren 2,4 Milliarden Euro aus dem EU-Budget kommen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

"Das ist historisch!", schrieb der zuständige EU-Kommissar Thierry Breton auf Twitter nach der Einigung. Die EU füge damit ihrer strategischen Weltrauminfrastruktur eine dritte Komponente hinzu – zum Satellitennavigationssystem Galileo und Kopernikus, welches zur Erdbeobachtung eingesetzt wird.

This is historic! 🛰️🇪🇺

After Galileo and Copernicus, we are adding a 3rd constellation to our EU portfolio of strategic space infrastructures.

Welcome to IRIS²

Europe's new “Infrastructure for Resilience, Interconnection & Security by Satellites”https://t.co/ytotrCBXbz

— Thierry Breton (@ThierryBreton) November 17, 2022
"Dieses Programm ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr strategischer Autonomie Europas", sagte die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler zu dem neuen Programm. Der Krieg in der Ukraine habe gezeigt, dass die EU bei der Satellitentelekommunikation bisher komplett von Drittstaaten oder privaten Unternehmen abhängig sei. "Das heute beschlossene Programm soll dies ändern", sagte Niebler.

Ab 2027 voll einsatzfähig
Iris soll vor allem die Widerstandsfähigkeit der EU-Systeme – auch zum Schutz von kritischer Infrastruktur wie Energienetzen oder der Gesundheitsversorgung – sowie den Zugang von Bürgern und Unternehmen zu schnellem Internet sichern. Es sollen nicht nur in Europa Funklöcher beim Highspeed-Internet gestopft werden, sondern die Anbindung soll auch in strategischen Regionen wie Afrika und der Arktis ermöglicht werden. Ab 2027 sollen die neuen Dienste voll einsatzfähig sein.

Die Einigung muss noch formell vom EU-Parlament und den Staaten bestätigt werden, das gilt jedoch als Formsache. (APA, 17.11.2022)

zur Startseite
https://www.derstandard.de/story/2000140962961/eu-beschliesst-eigenes-satellitensystem-fuer-sicheres-internet