Apple iOS und iPad OS
Der Oktober
war ein Fest der Sicherheitslücken, da Apple, Microsoft und Google Patches
für Schwachstellen veröffentlicht haben, die bei realen Angriffen ausgenutzt
werden. Im Laufe des Monats gab es auch mehrere Korrekturen für Unternehmen,
wobei Cisco, VMWare und Citrix schwerwiegende Sicherheitslücken behoben
haben.
Einige der Patches sind dringender als andere,
also lest weiter, um herauszufinden, was ihr über die im Oktober
veröffentlichten Updates wissen müsst.
Apple iOS und iPad OS
Der Oktober war ein arbeitsreicher Monat für
Apple, da der iPhone-Hersteller Ende des Monats seine zweite Reihe von
Fehlerbehebungen als Teil von iOS 17.1 veröffentlichte. Zu den zwei
Dutzend Sicherheitskorrekturen in iOS 17.1 gehören Patches für
schwerwiegende Fehler im Kernel des iOS-Betriebssystems und WebKit, der
Engine, die dem Safari-Browser zugrunde liegt.
Das in iOS 17.1 behobene Kernel-Problem, das als CVE-2023-42849 verfolgt
wird, könnte es einem Angreifer, der bereits Codeausführung erreicht
hat, ermöglichen, Speicherminderungen zu umgehen, so Apple auf
seiner Support-Seite. Die drei WebKit-Schwachstellen – verfolgt als
CVE-2023-40447, CVE-2023-41976 und CVE-2023-42852 – könnten zur
Ausführung willkürlichen Codes führen.
Apple hat auch iOS und iPad OS 16.7.2 veröffentlicht, die die gleichen
Fehler für Benutzer älterer Geräte oder für diejenigen, die nicht sofort
aktualisieren möchten, beheben. Sie kamen zusammen mit macOS Sonoma
14.1, macOS Ventura 13.6, macOS Monterey 12.7.1, tvOS 17.1, WatchOS 10.1
und Safari 17.1.
Anfang dieses Monats hat Apple iOS 17.0.3 und iOS 16.7.1 veröffentlicht,
um Probleme zu beheben, die bei realen Angriffen verwendet werden. Der
erste, der als CVE-2023-42824 verfolgt wird, ist ein Kernel-Fehler, der
es einem Angreifer mit Zugriff auf Ihr Gerät ermöglichen könnte, seine
Berechtigungen zu erhöhen.
Apple hat auch CVE-2023-5217 behoben, eine Pufferüberlauflücke, die es
einem Angreifer ermöglichen könnte, Code auszuführen. Der Fehler, der
mehrere Browser und Plattformen betrifft, wurde bereits in Googles
Chrome-Browser behoben.